Strom Vergleich

Strompreise im Vergleich: Große Unterschiede

Mit einem Strom Vergleich und einem anschließenden Tarifwechsel können Verbraucher hohe Einsparungen realisieren. Bei einem Mehr-Personen-Haushalt lässt sich ein dreistelliger Betrag im Jahr sparen. Trotzdem halten viele an ihrem bisherigen, zu teuren Energieversorger fest. Einige scheuen den vermeintlichen Aufwand. Dabei ist dieser minimal, Kunden können den Wechsel innerhalb weniger Minuten vollziehen.

Probleme müssen sie nicht fürchten, der Übergang funktioniert reibungslos.

Erster Schritt: Der Anbietervergleich

Stromanbieter vergleichen & wechseln

Zuerst sollten Verbraucher intensiv die Strompreise vergleichen. Hierfür empfiehlt sich ein Vergleichsportal. Ein solches Portal listet eine Vielzahl an Stromtarifen. Nutzer müssen nicht mühsam die aktuellen Konditionen auf den Homepages der einzelnen Versorger recherchieren. Zudem entgehen sie der Gefahr, attraktive Angebote zu übersehen. Bei einer Einzelrecherche liegt das Risiko angesichts Hunderter Stromfirmen hoch. Ein neutraler Stromrechner stellt deshalb die praktische Alternative dar.

Um Verbrauchern die individuell passenden Tarife anzuzeigen, benötigt ein Rechner zwei Angaben. Erstens müssen User ihre Postleitzahl eintippen. Dann berücksichtigt das Portal ausschließlich die Angebote, die vor Ort erhältlich sind. Zweitens geben Nutzer ihren jährlichen Stromverbrauch an. Nur auf dieser Basis lassen sich die konkreten Kosten im Jahr sowie das Einsparpotenzial im Vergleich zum momentanen Versorger berechnen. Stromtarife bestehen aus zwei Elementen: Erstens zahlen Kunden eine monatliche Grundgebühr. Zweitens fordern Versorger für jede verbrauchte Kilowattstunde Geld. Es hängt bei einem Vergleich von Strom vielfach von der Höhe des Verbrauchs ab. Für einen Kunden mit geringem Energieverbrauch erweist sich oftmals der eine Tarif als günstiger, während Familien mit hohem Strombedarf ein anderes Angebot wählen sollten.

Bei einem Strom Vergleich sollten Nutzer auf die Details achten. So fragt sich, ob es sich beim Preis für das erste Jahr um eine Sonderaktion handelt. Einige Versorger offerieren Neukunden hohe Rabatte. Interessierte sollten prüfen, um wie viel höher die Kosten für Bestandskunden liegen. Auch weitere Konditionen jenseits des Strompreises verdienen Aufmerksamkeit. Das trifft auf die Mindestvertragslaufzeit und die Kündigungsfristen zu. Wer flexibel bleiben möchte, sollte einen Tarif ohne Mindestvertragslaufzeit und mit monatlicher Kündigungsfrist vorziehen. Manche Anbieter verlangen eine Kaution oder eine Vorabzahlung. Bei diesen Unternehmen sollten Verbraucher Vorsicht üben und lieber andere Firmen wählen. In der Vergangenheit mussten einzelne Energiekonzerne Insolvenz anmelden. Die betroffenen Verbraucher hatten keine Chance, ihr Geld in voller Höhe zurückzuerhalten. Ein Tipp für Umweltbewusste: Es gibt auf dem Markt zahlreiche Tarife mit Ökostrom. Oftmals sind diese sogar billiger als Normalstrom. Bestenfalls weisen die Versorger ein Ökostrom-Label auf. Diese Gütesiegel besagen, dass die Anbieter aktiv die Energiewende fördern.

Zweiter Schritt: Der konkrete Wechsel des Stromanbieters

Haben Verbraucher bei einem Strom Vergleich den idealen Tarif gefunden, können sie sofort den Wechsel einleiten. Alle Vergleichsportale stellen Links auf die jeweiligen Antragsformulare zur Verfügung. Dort geben Nutzer ihre persönlichen Daten inklusive der Bankverbindung ein und teilen mit, zu welchem Zeitpunkt sie den Tarifwechsel wünschen. Den Rest übernimmt der neue Anbieter. Dieser kontaktiert den bisherigen Versorger und wickelt mit ihm die Umstellung ab. Im Gegensatz zu Verträgen in anderen Segmenten müssen Kunden keine Kündigung formulieren, was den Wechsel erleichtert. Sie müssen auch keine Angst haben, dass es beim Strombezug zu einer Unterbrechung kommt. Die beiden beteiligten Firmen garantieren einen nahtlosen Übergang.

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